DOOH und Instore Retail Media – Vom öffentlichen Raum bis zur Ladentheke

Digital-Out-of-Home (DOOH) und Instore Retail Media werden häufig in einem Atemzug genannt. Eigentlich stammen sie jedoch aus unterschiedlichen Werbe-Ökosystemen. DOOH meint die digitale Außenwerbung im öffentlichen Raum, organisiert über Reichweitenmodelle und Umfeldkontakte. Retail Media hingegen basiert auf Handelsdaten und unmittelbarer Transaktionsnähe. Das gilt sowohl online im Shop als auch stationär für Screens in den Ladengeschäften. Instore Retail Media ist dennoch die gemeinsame Schnittstelle der Disziplinen. Denn technisch sind die Screens Teil des digitalen Außenwerbeökosystems, obwohl sie zum Werbeangebot der Retailer gehören und mit dessen Daten verknüpft werden können. Im Vorfeld der ADZINE CONNECT haben wir in der Branche nachgefragt, wie sich Außenwerbung mit der Werbung in Geschäften sinnvoll verbinden lässt., Weiterlesen, ADZINE – Magazin für Online-Marketing

Interview mit Marija Lux, IAS – Media-Qualität: Vom Hygienefaktor zum Performance-Hebel

Bislang galt Media-Qualität zwar durchaus als wichtiger Aspekt einer Werbekampagne, aber wichtiger war eben doch, dass am Ende die reinen Performance-Zahlen stimmen. Mit dem Vormarsch der Künstlichen Intelligenz (KI) und einem stärkeren Fokus auf Wirkungsmetriken verschiebt sich jedoch diese Wahrnehmung. Der Zusammenhang zwischen Qualität und Performance wird nicht nur sichtbarer, sondern zunehmend mess- und steuerbar. Denn einerseits hilft KI unter anderem bei der Optimierung auf Kennzahlen wie Attention. Andererseits wird das Web von KI-generierten Inhalten überschwemmt, die qualitativ zu wünschen übrig lassen. Media-Qualität entwickelt sich damit vom Kontrollinstrument zum Steuerungsmechanismus im Mediaeinkauf und wird zunehmend als Wettbewerbsfaktor verstanden. Marija Lux, Director Customer Success CEE bei Integral Ad Science (IAS), beleuchtet im Interview, wie sich die Qualitätsmessung verändert und welche Konsequenzen das für die Wahl von KPIs und den Umgang der Einkäufer:innen mit Reichweite hat., Weiterlesen, ADZINE – Magazin für Online-Marketing

Interview mit Lucas Roosen, Adnomaly – Fehler verschwinden durch Automatisierung nicht – sie verlagern sich

Automatisierung gilt als Hebel für Effizienz und Skalierbarkeit im Media-Business. Doch damit verschwindet die Fehleranfälligkeit von Kampagnen nicht, denn die Fehler verschieben sich lediglich ins System. Gerade in komplexen Setups mit mehreren Märkten, Marken und Plattformen zeigt sich, dass Qualität nur durch Kontrolle und saubere Prozesse gewährleistet werden kann. Im Interview erklärt Lucas Roosen, Director Programmatic & Operations von Adnomaly, warum Fehler im Media-Betrieb selten isoliert auftreten, wo der „Tipping Point“ manueller Kontrolle liegt und welche Rolle lernende Systeme künftig im Kampagnen-Setup spielen., Weiterlesen, ADZINE – Magazin für Online-Marketing

Criteo startet Shopping-Empfehlungen für KI-Assistenten

Künstliche Intelligenz hält zunehmend Einzug in den Online-Handel. Retailer implementieren eigene Chatbots und LLM-Plattformen entwickeln sich zu “KI-Shopping-Assistenten”. Diese Systeme beeinflussen, wie Konsumentinnen und Konsumenten Produkte entdecken, vergleichen und kaufen. Das Adtech-Unternehmen Criteo wittert hier eine Chance und hat eine Lösung vorgestellt, die Produktempfehlungen für KI-Shopping-Assistenten bereitstellen soll. Das Produkt versorgt Large-Language-Model-Plattformen und Retailer-eigene Chatbots mit transaktionsnahen Commerce-Daten und soll so die Relevanz von Empfehlungenerhöhen., Weiterlesen, ADZINE – Magazin für Online-Marketing

Datengrundlagen für zukunftsfähiges Targeting

Medienfragmentierung, Datenschutz und die Erosion klassischer Identifier verändern die Grundlagen, auf denen Audience-Modelle gebaut werden. Im gleichen Atemzug wächst jedoch aufseiten der Advertiser der Anspruch an Messbarkeit und Skalierung ihrer Zielgruppenansprache. Welche Audience-Konzepte können diesen Ansprüchen genügen? Worauf kann sich das Targeting der Zukunft stützen? Im Vorfeld der ADZINE CONNECT werfen sieben Expertinnen und Experten einen Blick auf die sich wandelnde Targeting-Landschaft., Weiterlesen, ADZINE – Magazin für Online-Marketing

Open Internet und Walled Gardens finden auf dem CTV zusammen

Im Markt für Connected TV (CTV) intensivieren sich die Kooperationen zwischen Adtech-Anbietern aus dem offenen Internet und den großen Plattformbetreibern, die ihre abgeschotteten Gärten hegen und pflegen. Zwei aktuelle Partnerschaften zeigen, wie sich ehemals isolierte Ökosysteme schrittweise für externe Technologien und Anbieter öffnen. Das funktioniert in beide Richtungen des Mediaeinkaufs. Sowohl Teads als auch Samsung Ads setzen dabei auf das Erschließen des Homescreens und auf programmatische Zugänge zu aufmerksamkeitsstarken CTV-Platzierungen. Kooperationspartner sind in diesen Fällen Amazon und Google., Weiterlesen, ADZINE – Magazin für Online-Marketing

DOOH-Wachstum im ländlichen Raum findet nicht auf der Straße statt – sondern an der Kasse

Digitale Außenwerbung wird noch immer mit urbaner Frequenz, ikonischen Screens und maximaler Sichtbarkeit gleichgesetzt. Doch jenseits der Metropolen entsteht derzeit eine neue, hochskalierbare DOOH-Infrastruktur – nicht entlang von Verkehrsachsen, sondern im Handel. Eine datenbasierte Betrachtung zeigt, warum man Mediaplanung bundesweit neu denken muss., Weiterlesen, ADZINE – Magazin für Online-Marketing

Warum der Werbemarkt Nachhaltigkeit gerade neu verhandelt

Nachhaltigkeit war lange eines der dominierenden Schlagworte der Werbeindustrie. Panel-Diskussionen, klare Appelle und zuletzt – auffällige Ruhe. Bedeutet dies, dass der Werbemarkt das Thema ad acta gelegt hat? Oder hat sich der Fokus schlicht verlagert? Francois Roloff, Gründer von Pyure, erklärt im Interview, warum Nachhaltigkeit zunehmend über Effizienz und Outcomes verhandelt wird, weshalb regulatorischer Druck unterschätzt wird und wieso sich hinter der aktuellen Ruhe ein handfester Sturm aufbaut., Weiterlesen, ADZINE – Magazin für Online-Marketing

Daten, Technologie, Relevanz: Werbung auf dem Big Screen in 2026

In den vergangenen Jahren hat sich der Bewegtbildkonsum stark verändert und zunehmend in digitale Welten verlagert. Klassisches, lineares TV verliert dabei an Relevanz, während Streaming-Dienste immer wichtiger werden. Somit bleibt der Big Screen auch 2026 ein zentrales Medium der Bewegtbildwerbung, während die Werbedisziplinen rund um den Connected TV (CTV) miteinander verschmelzen. Gleichzeitig verändern sich die Strategien hinter den Kulissen rasant: Inhalte wachsen zusammen, datengetriebene Planungen gewinnen an Bedeutung, und die Fragmentierung des Nutzerverhaltens macht neue Mess- und Planungsansätze erforderlich. ADZINE hat bei Expertinnen und Experten nachgefragt, welche konkreten Entwicklungen 2026 zu beobachten sein werden., Weiterlesen, ADZINE – Magazin für Online-Marketing

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