Über Reichweite wird neuerdings viel gesprochen. Dabei war Reichweite einer der ersten Begriffe, die man mir als Juniorplaner beibrachte. Sie war, zusammen mit den OTS und GRPs, schon damals das Wichtigste in meinem frühen Mediaplaner-Leben. Mit der Medien-Digitalisierung verloren manche die Reichweite jedoch aus dem Fokus – erstens, weil sie plötzlich hinter den Walled Gardens der Plattformen nicht übergreifend messbar war, und zweitens, weil moderne KPIs wie Impressions sie verdrängten. Was blieb, war ein verzweifeltes Zusammenzucken, wenn Digitalplaner Impressions haarsträubenderweise als Reichweite bezeichneten, nicht ahnend, dass die nichts als lapidare Bruttokontakte waren. Doch damit hat Marketing-Guru Mark Ritson, auf den ich noch zurückkomme, ordentlich aufgeräumt, als er neulich schrieb: „Stop calling it reach!“, Weiterlesen, ADZINE – Magazin für Media. Marketing. Technologie.