Curation – Datenaktivierung auf der Sell-Side im Trend

In den Anfangszeiten der Digitalwerbung wurden Daten und Inventar stets im Paket verkauft. Umfeldwerbung nannte es sich, wenn die Ads für Autointeressent:innen auf dem Autosport-Blog erschienen. Mit der Erfindung des Third-Party-Cookies und Programmatic Advertising konnten die Daten vom Inventar gelöst werden. Die Idee: Autointeressent:innen sind schließlich auch beim Nachrichtenlesen oder sonstigen Browsen für die Autowerbung empfänglich. Der Schuh vom Shoppingportal, der die User per Retargeting durch das gesamte Internet begleitet, diente lange Zeit als Paradebeispiel für dieses Prinzip. Die Targeting-Intelligenz verlagerte sich damit Stück für Stück auf die Buy-Side. Heute scheint man sich in der programmatischen Werbung zunehmend wieder an den Ursprüngen zu orientieren – technologisch jedoch sehr viel ausgereifter. Denn mit Curation schnüren Publisher erneut Pakete aus Media und Daten und vermarkten diese programmatisch mit ihrer eigenen Targeting-Intelligenz. Laut Drew Stein, Gründer und CEO des New Yorker Curation-Spezialisten Audigent, handelt es sich hierbei um einen wachsenden Trend. Im Interview erklärt Stein, wieso Daten mithilfe von Curation auf der Sell-Side sowohl effektiver aktiviert als auch monetarisiert werden können und welche Rolle Googles Privacy Sandbox dabei spielt., Read More, ADZINE – Magazin für Online-Marketing